PROJEKTBESCHREIBUNG
Entwurfsidee
Idee des Entwurfes war es, in einen Dialog mit dem „ALTEN“ zu treten, dabei jedoch die Sprache des Bestandes nicht zu verändern. Das heißt die Erhaltung der Bestandsstrukturen sieht keine völlige Renovierung vor, sondern lediglich bestandsichernde Maßnahmen. Die Patina des Bestandes soll lesbar sein, ein gewisser „getragener oder gebrauchter Zustand“ soll abgelesen werden können, sodass es eine klare Gegenüberstellung zum neuen „Dachaufbau“ gibt, der auch die Form in seiner Veränderung zum Ausdruck bringt, jedoch ebenso deutlich mit dem Bestand spricht. Die vorgesehenen Nutzungen (Sekundärnutzungen lt. Raumprogramm) im Bestand bedungen keine thermische Sanierung dieser Bereiche. Hochwertige Nutzungen finden sich außchließlich im neuen Dachaufbau, der als Leichtbau konzipiert wurde. Übergänge zum Bestand wurden thermisch getrennt.
Städtebauliche Situation
Die Aufgabenstellung beschrieb die Erweiterung als Zubau einer Bestandssituation, deren historische Bedeutung eine innere Veränderung wie auch den Ausbau ausschließt. Räumliche Ergänzungen des Bestandes in der Größenordnung von einem Drittel der Bestandsflächen und die Schaffung einer neuen Zugangszone auf dem nördlichen Grundstücksareal stellten die wesentlichen Elemente der Entwurfsvorgabe dar. In der Grundstücksfreimachung war die Beseitigung der ehemaligen Stallungen genannt, deren Aufstellung Teil der städtebaulichen Ordnung des historischen Gebäudeensembles war und ist. Mit dem Abriss dieser Kubatur wäre auch die Möglichkeit einer bezugnehmenden Neubaustruktur verloren gegangen und mit dieser der Umstand einer städtebaulichen Komponente, deren Ausdrucksstärke nachvollziehbare Höhenentwicklungen und Anordnungen unterstreicht.
Innere Struktur
Der Entwurf verfolgte die Stärkung beziehungsweise den Ausbaus des bestehenden Zugangs im Hauptgebäude! Indem die Flächen des Nordwesttraktes zu einer Zone zusammengefasst werden, deren Aufnahme den Infopoint samt notwendiger Nachbarfunktionen und Vertikalerschließung beinhaltet. Dabei blieben bestehende Erschließungswege, wie jener zum Gesundheitsamt, erhalten und die Eingangssituation als solche wird verdeutlicht. Der neue Dachaufbau wurde über eine Erweiterung bestehender Erschließungen und Öffnungen an den Bestand angeschlossen. Die geplante Erweiterung wird somit bereits am Podest des nordwestlichen (Haupt-) Stiegenhauses erkennbar und erleichtert die Orientierung. Die Räume der Erweiterung sind nun über den Nord-Süd verlaufenden Bereichen als Einhüfter und im rückwärtigen Teil als zweihüftige Bürostruktur konzipiert. Unmittelbar darunter angeschlossen finden sich die Archivbereiche und in den Restflächen die Nebenräume
Entwurfsidee
Idee des Entwurfes war es, in einen Dialog mit dem „ALTEN“ zu treten, dabei jedoch die Sprache des Bestandes nicht zu verändern. Das heißt die Erhaltung der Bestandsstrukturen sieht keine völlige Renovierung vor, sondern lediglich bestandsichernde Maßnahmen. Die Patina des Bestandes soll lesbar sein, ein gewisser „getragener oder gebrauchter Zustand“ soll abgelesen werden können, sodass es eine klare Gegenüberstellung zum neuen „Dachaufbau“ gibt, der auch die Form in seiner Veränderung zum Ausdruck bringt, jedoch ebenso deutlich mit dem Bestand spricht. Die vorgesehenen Nutzungen (Sekundärnutzungen lt. Raumprogramm) im Bestand bedungen keine thermische Sanierung dieser Bereiche. Hochwertige Nutzungen finden sich außchließlich im neuen Dachaufbau, der als Leichtbau konzipiert wurde. Übergänge zum Bestand wurden thermisch getrennt.
Städtebauliche Situation
Die Aufgabenstellung beschrieb die Erweiterung als Zubau einer Bestandssituation, deren historische Bedeutung eine innere Veränderung wie auch den Ausbau ausschließt. Räumliche Ergänzungen des Bestandes in der Größenordnung von einem Drittel der Bestandsflächen und die Schaffung einer neuen Zugangszone auf dem nördlichen Grundstücksareal stellten die wesentlichen Elemente der Entwurfsvorgabe dar. In der Grundstücksfreimachung war die Beseitigung der ehemaligen Stallungen genannt, deren Aufstellung Teil der städtebaulichen Ordnung des historischen Gebäudeensembles war und ist. Mit dem Abriss dieser Kubatur wäre auch die Möglichkeit einer bezugnehmenden Neubaustruktur verloren gegangen und mit dieser der Umstand einer städtebaulichen Komponente, deren Ausdrucksstärke nachvollziehbare Höhenentwicklungen und Anordnungen unterstreicht.
Innere Struktur
Der Entwurf verfolgte die Stärkung beziehungsweise den Ausbaus des bestehenden Zugangs im Hauptgebäude! Indem die Flächen des Nordwesttraktes zu einer Zone zusammengefasst werden, deren Aufnahme den Infopoint samt notwendiger Nachbarfunktionen und Vertikalerschließung beinhaltet. Dabei blieben bestehende Erschließungswege, wie jener zum Gesundheitsamt, erhalten und die Eingangssituation als solche wird verdeutlicht. Der neue Dachaufbau wurde über eine Erweiterung bestehender Erschließungen und Öffnungen an den Bestand angeschlossen. Die geplante Erweiterung wird somit bereits am Podest des nordwestlichen (Haupt-) Stiegenhauses erkennbar und erleichtert die Orientierung. Die Räume der Erweiterung sind nun über den Nord-Süd verlaufenden Bereichen als Einhüfter und im rückwärtigen Teil als zweihüftige Bürostruktur konzipiert. Unmittelbar darunter angeschlossen finden sich die Archivbereiche und in den Restflächen die Nebenräume





