PROJEKTBESCHREIBUNG
Entwurfsidee
Gemeinsam mit Studio Heri & Sally aus Graz entwickelten wir ein völlig neues gestalterisches Leitbild für die äußere Erscheinung und ausgewählte Innenbereiche des zukünftigen Energiewerks Graz. Das Ziel war es, die anspruchsvolle technische Ausstattung in eine prägnante, moderne Architektursprache zu übersetzen, die sowohl den ökologischen Anspruch des Projekts als auch seine Bedeutung im urbanen Umfeld deutlich hervorhebt. Das Energiewerk Graz (EWG) bildet einen zentralen Baustein für die ökologische Weiterentwicklung der Wärmeversorgung im Großraum Graz. Mit seiner Inbetriebnahme soll der Verbrauch fossiler Energieträger – insbesondere Erdgas – spürbar sinken und der Einsatz lokaler Ressourcen stärker in den Mittelpunkt rücken. Nicht wiederverwertbare Reststoffe werden dort energetisch genutzt und in Wärme sowie elektrischen Strom umgewandelt. Auf diese Weise trägt das EWG maßgeblich zu Klimaschutzmaßnahmen, verbesserter Luftqualität und einer stabilen regionalen Energieversorgung bei. Das Projekt unterstützt die regionale Dekarbonisierungstrategie gemeinsam mit Stadt und Land, Energieversorgern und öffentlichen Stellen. Neben den ökologischen Vorteilen gehen auch positive wirtschaftliche und soziale Effekte einher: neue Beschäftigungsmöglichkeiten, langfristig kalkulierbare Energiepreise und weniger LKW-Verkehr durch verkürzte Transportwege. Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen, die Aufnahme des Betriebs für 2029 – begleitet von transparenter und fortlaufender Kommunikation gegenüber der Öffentlichkeit. Die gestalterische Leitidee des Energiewerks zielt darauf ab, dessen ökologischen Anspruch auf den ersten Blick erkennbar zu machen. Im Zentrum unserer Planung stand eine Architektur, die technische Funktionen – vor allem die solare Energiegewinnung – selbstverständlich in das äußere Erscheinungsbild einbindet. Die Photovoltaikflächen wurden dabei nicht lediglich als Energielieferanten gedacht, sondern als charakterbestimmendes Element, das der Fassade ihr unverwechselbares Erscheinungsbild verleiht. Hierfür entwickelten wir ein flexibles, parametrisches Raster, bei dem die Paneele in variierenden Rotationswinkeln angeordnet sind und so eine lebendige, fast natürliche Textur auf der Fassade erzeugen. Dieses Konzept verleiht dem Gebäude eine spürbare Dynamik, da sich sein Erscheinungsbild je nach Lichteinfall und Perspektive kontinuierlich verändert – ein sichtbares Symbol für Innovation, ökologische Verantwortung und architektonische Qualität.
Entwurfsidee
Gemeinsam mit Studio Heri & Sally aus Graz entwickelten wir ein völlig neues gestalterisches Leitbild für die äußere Erscheinung und ausgewählte Innenbereiche des zukünftigen Energiewerks Graz. Das Ziel war es, die anspruchsvolle technische Ausstattung in eine prägnante, moderne Architektursprache zu übersetzen, die sowohl den ökologischen Anspruch des Projekts als auch seine Bedeutung im urbanen Umfeld deutlich hervorhebt. Das Energiewerk Graz (EWG) bildet einen zentralen Baustein für die ökologische Weiterentwicklung der Wärmeversorgung im Großraum Graz. Mit seiner Inbetriebnahme soll der Verbrauch fossiler Energieträger – insbesondere Erdgas – spürbar sinken und der Einsatz lokaler Ressourcen stärker in den Mittelpunkt rücken. Nicht wiederverwertbare Reststoffe werden dort energetisch genutzt und in Wärme sowie elektrischen Strom umgewandelt. Auf diese Weise trägt das EWG maßgeblich zu Klimaschutzmaßnahmen, verbesserter Luftqualität und einer stabilen regionalen Energieversorgung bei. Das Projekt unterstützt die regionale Dekarbonisierungstrategie gemeinsam mit Stadt und Land, Energieversorgern und öffentlichen Stellen. Neben den ökologischen Vorteilen gehen auch positive wirtschaftliche und soziale Effekte einher: neue Beschäftigungsmöglichkeiten, langfristig kalkulierbare Energiepreise und weniger LKW-Verkehr durch verkürzte Transportwege. Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen, die Aufnahme des Betriebs für 2029 – begleitet von transparenter und fortlaufender Kommunikation gegenüber der Öffentlichkeit. Die gestalterische Leitidee des Energiewerks zielt darauf ab, dessen ökologischen Anspruch auf den ersten Blick erkennbar zu machen. Im Zentrum unserer Planung stand eine Architektur, die technische Funktionen – vor allem die solare Energiegewinnung – selbstverständlich in das äußere Erscheinungsbild einbindet. Die Photovoltaikflächen wurden dabei nicht lediglich als Energielieferanten gedacht, sondern als charakterbestimmendes Element, das der Fassade ihr unverwechselbares Erscheinungsbild verleiht. Hierfür entwickelten wir ein flexibles, parametrisches Raster, bei dem die Paneele in variierenden Rotationswinkeln angeordnet sind und so eine lebendige, fast natürliche Textur auf der Fassade erzeugen. Dieses Konzept verleiht dem Gebäude eine spürbare Dynamik, da sich sein Erscheinungsbild je nach Lichteinfall und Perspektive kontinuierlich verändert – ein sichtbares Symbol für Innovation, ökologische Verantwortung und architektonische Qualität.


