PROJEKTBESCHREIBUNG
Städtebauliche Aspekte
Ausgehend von den Erschliessungsrichtungen und Zugangsströmen verlangt die städtebauliche Konfiguration eine klare Positionierung des neuen Gebäudes als „westlicher Abschluss“ des Bildungscampus. Aus dem funktionalen Kontext erarbeitet nimmt der kompakte Baukörper gegenüber dem bestehenden Turnsaaltrakt Platz und greift in dieser funktionalen Nähe auch mögliche Synergien benachbarter Funktionen auf. Diese Lage behauptet sich jedoch nur Richtung Norden und verlangt daher nach einer ergänzenden Geste Richtung Westen, welcher mittels der langgestreckten Wand und der aufgelagerten Überdachung der Fahrradabstellplätze der Flucht des südlich geplanten Gewerbebaus folgend Rechnung getragen wird. Gleichzeitig erwirkt diese eine eindeutige Anbindung und Zugangssituation vom vorgelagerten Parkplatz, der spätestens mit den südlichen Lehrerparkplätzen sein Ende findet und danach in eine großzügige städtische Platzsituation übergeht. Östlich wird dieser Platz von der bestehenden Baumreihe gesäumt und bildet auch die Abgrenzung der „Campustrasse“! Eine Fortschreibung des Belags in dieser Richtung vermittelt die Zusammengehörigkeit der Flächen und zoniert einzelne Bereiche hinsichtlich Ihrer Verwendung und Bespielung.
Architektur
Das bestehende Schulgebäude der Architekten Uhl und Thurner wurde sehr zukunftsorientiert und progressiv nach dem schwedischen Modell konzipiert. Ein sehr anspruchsvoller Rahmen, der auch für die zukünftige Schulfunktion seine Schatten vorauswirft und nach einem würdigen Nachfolger schielt. Daher lässt das geplante Projekt vor allem die angestrebten Stammklassen mit ihren Lernzonen in den Mittelpunkt der Konzeption treten und erhöht die Anforderungen in der Formation ungerader Klassenanzahlen in den Clustern! Eine Bespielung der Lernzonen im RAHMEN des Unterrichts erscheint jedoch im geforderten Ausmaß an Flächen kaum realistisch, denn diese weisen gerade einmal eine weitere Klassengröße dafür aus! Um diesem Umstand zu begegnen versucht der Entwurf die Konzeption sehr kompakt zu gestalten, die Wege zu minimieren bzw. durch eine Überlagerung nutzbar zu halten und damit auch im Rahmen zu bleiben. Es sollte eine zugeschnittene und doch vergleichsweise offene Zuordnung von Flächen innerhalb der Cluster gelingen, die so den RAHMEN erweitern oder aber auch verengen können. Das Einflechten der notwendigen Sonderunterrichtsräume erweist sich auf Grund der angesprochenen Schwerpunkte durchaus zweckmäßig, wenngleich auch darauf Rücksicht genommen wurde, dass auch „Clusterfremde“ Nutzer hier Unterricht erhalten und daher völlig getrennt funktionieren müssen. Grundsätzlich sieht das Konzept jedoch keine Unterscheidung der Unterrichtsräume vor, sodass die Austauschbarkeit der Nutzungen gegeben ist und eine Spezifikation nur in speziellen Räumen, wie Chemie, vorherrscht. Im Grunde ein austauschbarer Inhalt für den gewählten flexiblen Rahmen. Die Klassenzimmer selbst sind als offene Zonen in Zusammenhang mit den vorgelagerten Flächen konzipiert, die für die „Stammfunktion“ abgetrennt werden können. Im Gegensatz zu den Klassen orientieren sich die Lernzonen nach innen zu einem gemeinsamen Innenhof, dessen Begrenzungsflächen auch geöffnet werden können. In diesem Rahmen versucht das Projekt möglichst großzügige Flächenangebote zu erwirken, die auch übergreifend aus den Clustern genutzt werden können. Gedacht ist dabei den Rahmen der Handlungen wirklich ausweiten zu können, sprich während den Abstinenzzeiten auch die freien Flächen zu bespielen und übergreifend agieren zu können, ohne jedoch aus dem Rahmen zu fallen. Dieser 3geschoßige Trakt kommt über einer erdgeschossigen „Allgemeinszone“ zu **liegen, die öffentliche Funktionen inklusive der Lehrerarbeitsplätze aufnimmt. Bewusst wurde auch die Garderobe als zentrale Anlaufstelle für die Schüler in die Erdgeschoßzone aufgenommen, um damit dem Hauptnutzer –den Schülerinnen – Präsenz im EG zu geben und andererseits auch helle Räumlichkeiten dafür offerieren zu können. Die Turnhallen werden nicht zuletzt des schonenden Flächenverbrauchs wegen ins UG geschoben und können durch die Anhebung der EG Zone mit natürlichem Licht, bzw. Luft versorgt werden. Eine Zugänglichkeit der Tribüne von außen kann im Rahmen einer Absenkung an der Westseite ebenso ermöglicht werden, wie eine gedeckte Pausenfläche an der Ostseite, die sowohl vor Regen als auch zu starker Sonneneinstrahlung Schutz bieten, wie auch die mögliche Nutzung als Freiklassen beinhalten sollte. Auch im Erscheinungsbild der Schule darf auf das im Rahmen bleiben hingewiesen werden, was den Umstand einer räumlichen Flexibilität Ausdruck verleihen soll und keine Unterscheidung punkto Fassadenflächen in Erwägung zieht. Diese Rahmen reihen sich aneinander, so selbstverständlich wie es die Stühle in den Klassenzimmern machen, so gleichmäßig und unauffällig, so gleichberechtigt und nüchtern und so groß wie möglich. Diese Rahmen bedecken die Notwendigkeit einer Wanddämmung und schützen diese, sowie sie gleichzeitig im Stande sind vor Wind und Witterung zu schützen und damit auch in Ihrer Materialität eine entsprechende Umsetzung in widerstandsfähigem Metall suchen. Rahmen an Rahmen, kann aber auch die Gemeinschaftlichkeit in einer Schule assoziieren, die eine gelebte soziale Umgebung abbildet und die Fundamente unserer Gesellschaft heranwachsen lässt. In diesem Rahmen soll Bildung stattfinden können, ja durchaus auch gelegentlich den Rahmen sprengen aber immer wieder zurückfinden in ein „Gebilde“.
Städtebauliche Aspekte
Ausgehend von den Erschliessungsrichtungen und Zugangsströmen verlangt die städtebauliche Konfiguration eine klare Positionierung des neuen Gebäudes als „westlicher Abschluss“ des Bildungscampus. Aus dem funktionalen Kontext erarbeitet nimmt der kompakte Baukörper gegenüber dem bestehenden Turnsaaltrakt Platz und greift in dieser funktionalen Nähe auch mögliche Synergien benachbarter Funktionen auf. Diese Lage behauptet sich jedoch nur Richtung Norden und verlangt daher nach einer ergänzenden Geste Richtung Westen, welcher mittels der langgestreckten Wand und der aufgelagerten Überdachung der Fahrradabstellplätze der Flucht des südlich geplanten Gewerbebaus folgend Rechnung getragen wird. Gleichzeitig erwirkt diese eine eindeutige Anbindung und Zugangssituation vom vorgelagerten Parkplatz, der spätestens mit den südlichen Lehrerparkplätzen sein Ende findet und danach in eine großzügige städtische Platzsituation übergeht. Östlich wird dieser Platz von der bestehenden Baumreihe gesäumt und bildet auch die Abgrenzung der „Campustrasse“! Eine Fortschreibung des Belags in dieser Richtung vermittelt die Zusammengehörigkeit der Flächen und zoniert einzelne Bereiche hinsichtlich Ihrer Verwendung und Bespielung.
Architektur
Das bestehende Schulgebäude der Architekten Uhl und Thurner wurde sehr zukunftsorientiert und progressiv nach dem schwedischen Modell konzipiert. Ein sehr anspruchsvoller Rahmen, der auch für die zukünftige Schulfunktion seine Schatten vorauswirft und nach einem würdigen Nachfolger schielt. Daher lässt das geplante Projekt vor allem die angestrebten Stammklassen mit ihren Lernzonen in den Mittelpunkt der Konzeption treten und erhöht die Anforderungen in der Formation ungerader Klassenanzahlen in den Clustern! Eine Bespielung der Lernzonen im RAHMEN des Unterrichts erscheint jedoch im geforderten Ausmaß an Flächen kaum realistisch, denn diese weisen gerade einmal eine weitere Klassengröße dafür aus! Um diesem Umstand zu begegnen versucht der Entwurf die Konzeption sehr kompakt zu gestalten, die Wege zu minimieren bzw. durch eine Überlagerung nutzbar zu halten und damit auch im Rahmen zu bleiben. Es sollte eine zugeschnittene und doch vergleichsweise offene Zuordnung von Flächen innerhalb der Cluster gelingen, die so den RAHMEN erweitern oder aber auch verengen können. Das Einflechten der notwendigen Sonderunterrichtsräume erweist sich auf Grund der angesprochenen Schwerpunkte durchaus zweckmäßig, wenngleich auch darauf Rücksicht genommen wurde, dass auch „Clusterfremde“ Nutzer hier Unterricht erhalten und daher völlig getrennt funktionieren müssen. Grundsätzlich sieht das Konzept jedoch keine Unterscheidung der Unterrichtsräume vor, sodass die Austauschbarkeit der Nutzungen gegeben ist und eine Spezifikation nur in speziellen Räumen, wie Chemie, vorherrscht. Im Grunde ein austauschbarer Inhalt für den gewählten flexiblen Rahmen. Die Klassenzimmer selbst sind als offene Zonen in Zusammenhang mit den vorgelagerten Flächen konzipiert, die für die „Stammfunktion“ abgetrennt werden können. Im Gegensatz zu den Klassen orientieren sich die Lernzonen nach innen zu einem gemeinsamen Innenhof, dessen Begrenzungsflächen auch geöffnet werden können. In diesem Rahmen versucht das Projekt möglichst großzügige Flächenangebote zu erwirken, die auch übergreifend aus den Clustern genutzt werden können. Gedacht ist dabei den Rahmen der Handlungen wirklich ausweiten zu können, sprich während den Abstinenzzeiten auch die freien Flächen zu bespielen und übergreifend agieren zu können, ohne jedoch aus dem Rahmen zu fallen. Dieser 3geschoßige Trakt kommt über einer erdgeschossigen „Allgemeinszone“ zu **liegen, die öffentliche Funktionen inklusive der Lehrerarbeitsplätze aufnimmt. Bewusst wurde auch die Garderobe als zentrale Anlaufstelle für die Schüler in die Erdgeschoßzone aufgenommen, um damit dem Hauptnutzer –den Schülerinnen – Präsenz im EG zu geben und andererseits auch helle Räumlichkeiten dafür offerieren zu können. Die Turnhallen werden nicht zuletzt des schonenden Flächenverbrauchs wegen ins UG geschoben und können durch die Anhebung der EG Zone mit natürlichem Licht, bzw. Luft versorgt werden. Eine Zugänglichkeit der Tribüne von außen kann im Rahmen einer Absenkung an der Westseite ebenso ermöglicht werden, wie eine gedeckte Pausenfläche an der Ostseite, die sowohl vor Regen als auch zu starker Sonneneinstrahlung Schutz bieten, wie auch die mögliche Nutzung als Freiklassen beinhalten sollte. Auch im Erscheinungsbild der Schule darf auf das im Rahmen bleiben hingewiesen werden, was den Umstand einer räumlichen Flexibilität Ausdruck verleihen soll und keine Unterscheidung punkto Fassadenflächen in Erwägung zieht. Diese Rahmen reihen sich aneinander, so selbstverständlich wie es die Stühle in den Klassenzimmern machen, so gleichmäßig und unauffällig, so gleichberechtigt und nüchtern und so groß wie möglich. Diese Rahmen bedecken die Notwendigkeit einer Wanddämmung und schützen diese, sowie sie gleichzeitig im Stande sind vor Wind und Witterung zu schützen und damit auch in Ihrer Materialität eine entsprechende Umsetzung in widerstandsfähigem Metall suchen. Rahmen an Rahmen, kann aber auch die Gemeinschaftlichkeit in einer Schule assoziieren, die eine gelebte soziale Umgebung abbildet und die Fundamente unserer Gesellschaft heranwachsen lässt. In diesem Rahmen soll Bildung stattfinden können, ja durchaus auch gelegentlich den Rahmen sprengen aber immer wieder zurückfinden in ein „Gebilde“.



