PROJEKTBESCHREIBUNG
Architektur
Im Kontext der gewerblich genutzten, recht heterogenen Umgebung wird im Spannungsfeld funktionaler Anforderungen eine klare Ordnung und Setzung von einzelnen Baukörpern praktiziert. Die Gruppierung gleichartiger Nutzungen in ablesbare Volumen ermöglicht die Transformation einer schon industriell anmutender Ansammlung von technischen Aggregaten, Containern und Tanks in eine aufgeräumte und der städtischen Lage des Baufelds angemessene Struktur. Aufgrund vorgegebener und durchaus knapp bemessener funktionaler Zusammenhänge wird in der konsequenten Nutzungsüberlagerung eine gute Möglichkeit gesehen, Freiräume zu schaffen. Nie wird jedoch eine andere Nutzung vorgespielt, die Materialität steht mit der Robustheit zu ihrer Funktion. Die Funktion und Ökonomie, aber auch der Aspekt der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung führt zu den, im Wesentlichen auch in Naturfarben eingesetzten Materialien. Dort, wo möglich und sinnvoll, soll auch auf tragende Elemente in Holz gesetzt werden, dies betrifft vor Allem die Dachkonstruktionen. Im Innenausbau von Verwaltung und Sozialbereichen wird die Verwendung von Holz präferiert. Städtebauliche Aspekte
Der Bauplatz ist einerseits determiniert vom Flussraum der aufgestauten Mur, andererseits von gewerblichen, ehemals industriellen Nutzungen. Die Herausforderung besteht in der Anordnung von großflächigen Baukörpern, auch mit der Integration von technischen Anlagen, sowie von Verkehrsflächen. Die wertvollste und nicht vermehrbare Bodenfläche = Erdgeschosszone wird durch konsequentes und weitgehendes Verlagern von Nutzungen, bei denen eine Anordnung darüber – oder darunter – möglich ist, entlastet und somit durchlässig im wahrgenommenen Stadtraum. Insbesondere der an der Hedwig-Katschinka-Straße als einzig möglicher Erschließungsachse angeordnete Freiraum, der als Grünfläche, aber auch Verkehrsraum (H2 Tankstelle) genutzt wird, profitiert zusätzlich von einem klaren, aufgeständerten Baukörper, der sowohl technische Nutzungen, als auch die Verwaltung aufnimmt, aber auch die erforderliche Überdachung von Betriebsfunktionen bietet. Die Setzung von Grünflächen auch innerhalb des Areals mit einer Durchgrünung in Form hochstämmiger Baumpflanzungen, Bepflanzung von Fassaden und weitestgehender Entsiegelung von Flächen lässt eine für derartige Nutzungen optimale, klimaangepasste Umgebung erwarten.
Architektur
Im Kontext der gewerblich genutzten, recht heterogenen Umgebung wird im Spannungsfeld funktionaler Anforderungen eine klare Ordnung und Setzung von einzelnen Baukörpern praktiziert. Die Gruppierung gleichartiger Nutzungen in ablesbare Volumen ermöglicht die Transformation einer schon industriell anmutender Ansammlung von technischen Aggregaten, Containern und Tanks in eine aufgeräumte und der städtischen Lage des Baufelds angemessene Struktur. Aufgrund vorgegebener und durchaus knapp bemessener funktionaler Zusammenhänge wird in der konsequenten Nutzungsüberlagerung eine gute Möglichkeit gesehen, Freiräume zu schaffen. Nie wird jedoch eine andere Nutzung vorgespielt, die Materialität steht mit der Robustheit zu ihrer Funktion. Die Funktion und Ökonomie, aber auch der Aspekt der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung führt zu den, im Wesentlichen auch in Naturfarben eingesetzten Materialien. Dort, wo möglich und sinnvoll, soll auch auf tragende Elemente in Holz gesetzt werden, dies betrifft vor Allem die Dachkonstruktionen. Im Innenausbau von Verwaltung und Sozialbereichen wird die Verwendung von Holz präferiert. Städtebauliche Aspekte
Der Bauplatz ist einerseits determiniert vom Flussraum der aufgestauten Mur, andererseits von gewerblichen, ehemals industriellen Nutzungen. Die Herausforderung besteht in der Anordnung von großflächigen Baukörpern, auch mit der Integration von technischen Anlagen, sowie von Verkehrsflächen. Die wertvollste und nicht vermehrbare Bodenfläche = Erdgeschosszone wird durch konsequentes und weitgehendes Verlagern von Nutzungen, bei denen eine Anordnung darüber – oder darunter – möglich ist, entlastet und somit durchlässig im wahrgenommenen Stadtraum. Insbesondere der an der Hedwig-Katschinka-Straße als einzig möglicher Erschließungsachse angeordnete Freiraum, der als Grünfläche, aber auch Verkehrsraum (H2 Tankstelle) genutzt wird, profitiert zusätzlich von einem klaren, aufgeständerten Baukörper, der sowohl technische Nutzungen, als auch die Verwaltung aufnimmt, aber auch die erforderliche Überdachung von Betriebsfunktionen bietet. Die Setzung von Grünflächen auch innerhalb des Areals mit einer Durchgrünung in Form hochstämmiger Baumpflanzungen, Bepflanzung von Fassaden und weitestgehender Entsiegelung von Flächen lässt eine für derartige Nutzungen optimale, klimaangepasste Umgebung erwarten.





