PROJEKTBESCHREIBUNG
Städtebauliche Aspekte
Das Grundstück befindet sich in einer Gewerbezone im Süden des Stadtgebietes und kann als Entwicklungsgebiet gewertet werden. Eine inhaltliche Fokussierung erfordert daher den Raum für das Forum zu definieren, gleichzeitig jedoch die Umgebung zum gewünschten Austausch einzuladen. Die städtebaulich vorherrschenden Ausrichtungen des umgebenden Bestands erhalten eine neue, inhaltlich wichtige Ausrichtung nach Mekka. Der Umgang mit dieser ist Thema der gestalterischen Ausformulierung im Entwurf. Im vorliegenden Areal sprechen wir von einer „grünen Wiese“ mit ausgeprägtem Infrastrukturnetz und zunehmender ein bis zweigeschossiger Bebauung. Der Grünanteil ist im Moment relativ hoch mit einem erhaltenswerten Baumbestand. Eine Kontaktaufnahme mit dem Umfeld erfordert einerseits architektonische Gesten der Öffnung und andererseits die Filterung der Einflüsse in Bezug auf das Leben im Kulturzentrum.
Architektur
Idee des Entwurfes ist es, die unterschiedlichen Bauteile über das Element des DACHES in einen Dialog treten zu lassen, dessen Funktion sowohl in der Verbindung der Bereiche, als auch der notwendigen räumlichen Strukturierung des Hofes liegt. Dabei ist die Sprache des Lichtes eine wesentliche Komponente für die Zonierung im Innenraum des Objektes, zumal diese Ringe auch die Öffnungen in den Zwischenzonen innerer Organisation übernehmen. Und so tritt das islamische Kulturzentrum auch nach Außen hin auf. Eine geöffnete Erdgeschosszone, als einladende Geste für die Besucher mit Blicken in den Hof und der daraus resultierende Neugier des Betrachters. Darüber die geschlossene nur den Notwendigkeiten der dahinter liegenden Räume Öffnungen bietende Fassade als Teil des gemeinsamen und nach außen hin ruhigen Daches. Die Moschee selbst stellt sich selbstbewusst an die Ecke und richtet sich innenräumlich nach Mekka aus, wobei hier ein vorgesetzter Filter in der Fassade sowohl die Lichtsituation als auch die Abwendung von Störungseinflüssen thematisiert. Im Bereich des Foyers findet man sich in einer introvertierten räumlichen Situation mit den Notwendigkeiten der funktionellen Versorgung konfrontiert und gelangt über dieses in den runden Gebetsraum mit der darüber liegenden Galerie. Die Lichtführung unterstreicht zum Einen die Ausrichtung und mit dem schmalen Oberlichtschlitz die Begrenzungen des Raumes. Eine Abkehr von den äußeren Einflüssen hin zur inneren Ruhe wird möglich
Städtebauliche Aspekte
Das Grundstück befindet sich in einer Gewerbezone im Süden des Stadtgebietes und kann als Entwicklungsgebiet gewertet werden. Eine inhaltliche Fokussierung erfordert daher den Raum für das Forum zu definieren, gleichzeitig jedoch die Umgebung zum gewünschten Austausch einzuladen. Die städtebaulich vorherrschenden Ausrichtungen des umgebenden Bestands erhalten eine neue, inhaltlich wichtige Ausrichtung nach Mekka. Der Umgang mit dieser ist Thema der gestalterischen Ausformulierung im Entwurf. Im vorliegenden Areal sprechen wir von einer „grünen Wiese“ mit ausgeprägtem Infrastrukturnetz und zunehmender ein bis zweigeschossiger Bebauung. Der Grünanteil ist im Moment relativ hoch mit einem erhaltenswerten Baumbestand. Eine Kontaktaufnahme mit dem Umfeld erfordert einerseits architektonische Gesten der Öffnung und andererseits die Filterung der Einflüsse in Bezug auf das Leben im Kulturzentrum.
Architektur
Idee des Entwurfes ist es, die unterschiedlichen Bauteile über das Element des DACHES in einen Dialog treten zu lassen, dessen Funktion sowohl in der Verbindung der Bereiche, als auch der notwendigen räumlichen Strukturierung des Hofes liegt. Dabei ist die Sprache des Lichtes eine wesentliche Komponente für die Zonierung im Innenraum des Objektes, zumal diese Ringe auch die Öffnungen in den Zwischenzonen innerer Organisation übernehmen. Und so tritt das islamische Kulturzentrum auch nach Außen hin auf. Eine geöffnete Erdgeschosszone, als einladende Geste für die Besucher mit Blicken in den Hof und der daraus resultierende Neugier des Betrachters. Darüber die geschlossene nur den Notwendigkeiten der dahinter liegenden Räume Öffnungen bietende Fassade als Teil des gemeinsamen und nach außen hin ruhigen Daches. Die Moschee selbst stellt sich selbstbewusst an die Ecke und richtet sich innenräumlich nach Mekka aus, wobei hier ein vorgesetzter Filter in der Fassade sowohl die Lichtsituation als auch die Abwendung von Störungseinflüssen thematisiert. Im Bereich des Foyers findet man sich in einer introvertierten räumlichen Situation mit den Notwendigkeiten der funktionellen Versorgung konfrontiert und gelangt über dieses in den runden Gebetsraum mit der darüber liegenden Galerie. Die Lichtführung unterstreicht zum Einen die Ausrichtung und mit dem schmalen Oberlichtschlitz die Begrenzungen des Raumes. Eine Abkehr von den äußeren Einflüssen hin zur inneren Ruhe wird möglich



