PROJEKTBESCHREIBUNG
Entwurfsidee
Der ausgewiesene Bauplatz liegt in Randlage des Dorfes und wird, wie in der Ausschreibung schon festgehalten, durch ein dominantes Bauvolumen belegt. Die Umgebung zeigt sich in kleinmaßstäblicher Ortsbebauung, hauptsächlich bestehend aus Einfamilienhäusern und ähnlichen Raumvolumina. Somit versteht es die Bauaufgabe, eine unmissverständliche Frage nach der Konzeption eines großvolumigen Gebäudes inmitten von Klein- und Kleinstbebauungen aufzuwerfen. Das Konzept versucht, eine Antwort zu formulieren, die einerseits dieser Frage Genüge tut als auch dem Wunsch einer ablesbaren Eigenständigkeit der zusammengeführten Schultypen Ausdruck verleiht. Im Wesentlichen nährt den Entwurfsgedanken die Funktionsverteilung öffentlicher und gemischt genutzter Bereiche wie auch der Cluster mit den Klassenräumen als „private“ Rückzugsbereiche der Schüler. Alle Raumsequenzen und Raumtypen, die einer Nutzung durch beide Schülergruppen unterworfen sind, sollen sich demnach in einer geeinten Basis befinden, die möglichst großzügig in loftartiger Form all jene Bereiche unterzubringen im Stande sei, die eben der genannten Nutzung entsprechen. Erweitert und getrennt davon sind jene Bereiche zu betrachten, die darüber hinaus auch noch einer externen Nutzbarkeit unterliegen. Der Entwurfsgedanke liegt in der Formulierung einer „Landschaft“ – einer Lernlandschaft, die etwas abgehoben über dem Gelände zu liegen vermag, um einerseits der Anforderung aus dem Hochwassereinfluss zu entsprechen und gleichzeitig eine eigene Ebene zu formulieren, die als Grundlage für die weitere Ausbildung dienen mag. Angegliedert, mittels Foyer verbunden, ergänzt diese Basis die völlig eigenständige Sporthalle mit ihren Nebenfunktionen. Aus dieser Lernlandschaft sollen nunmehr die Berge oder Spitzen der Funktionen – die Cluster – herauswachsen und in eigenständigen Baukörpern ablesbar werden. Einerseits Referenz an die kleinmaßstäbliche Umgebung und andererseits als Zeichen eigens ablesbarer Identitäten der beiden Schultypen wähnen sich diese Bereiche einer gewissen überblicksmäßigen, erhöhten Position, die jedoch gleichwohl noch im Rahmen der umliegenden Bebauung zu verorten sind.
Organisation und Funktionalität
Wie schon erwähnt, bestimmt die Funktion grundsätzlich die Idee und damit auch den inneren Ablauf der Organisation. Dabei kommt dem Foyer mit Aula eine verbindende Geste zwischen den Bereichen Schule und Sporthalle zu, die gleichfalls durch eine mögliche Trennbarkeit vorgegeben erscheint. Somit führt der Weg in diesem Fall über die flach getreppte, überdachte Eingangssituation – gleichzeitig gedeckter Pausenbereich – ins Foyer, das im Regelfall mit der Aula verbunden ist und offen den Blick freigibt sowie eine großzügige Eingangssituation markiert. Linker Hand befindet sich die Sporthalle mit den Tribünen, und rechts gelangt man in den gemeinsam genutzten Bereich der Schulen mit all den zugehörigen Funktionen. Eine Verteilung in die darüber liegenden Cluster erfolgt über jeweils zugeordnete Stiegen, die im jeweiligen Geschoss direkt in den Garderobenbereich und den anschließenden Marktplatz, sprich die Lernzone, führen.
Konstruktion und Materialisierung
Die Grundstruktur bildet eine Stahlbetonskelettbauweise im Rastersystem, welche relativ flexibel und unabhängig bestückt werden kann. Massiven Stützen und Trägern folgen eingehängte Decken und Wandausfachungen bzw. Verglasungen, die wiederum von einer davor liegenden Ebene ausgefacht werden und wodurch auf verschiedene Raumintentionen, aber auch architektonische Komponenten reagiert werden kann. Diese semitransparente Struktur aus einfachen Fertigteil-Elementen vereinigt die Flächen zu einer einheitlichen Basiskubatur, die schlussendlich auch in die Obergeschosse übernommen wird. In diesen geformten Winkel werden die Cluster eingeschoben und zeigen sich ablesbar in der Konstruktion eingebettet. Das System wird über das Foyer hinweg fortgesetzt und bildet auch die umgebende Struktur des Sporthallentraktes, der in seiner Höhe ähnlich wie die Cluster aus der Form vertikal herauswächst. Wegen der eingeschossigen Fläche erweist sich die Struktur als eher flach gehalten und nimmt nur im Bereich der Cluster und der Sporthalle punktuelle Erhöhungen vor, die – wie schon gesagt – Referenz an die kleingliedrige Umgebung erweisen. Das Stahlbetonskelett kann aufgrund der geringen Spannweiten wirtschaftlichst ausgeführt werden und kann die Lasten möglichst gut verteilt auf den Baugrund ableiten. Die offene Parkierung im Untergeschoss ist als Einsenkung im Boden etwa bis auf die tragende Schicht gedacht und in ihrer offenen Form ohne mechanische Belüftung ausführbar. Gleichzeitig wird dadurch hochwertiger Baugrund von parkenden PKWs freigehalten und nutzbar gemacht.
Entwurfsidee
Der ausgewiesene Bauplatz liegt in Randlage des Dorfes und wird, wie in der Ausschreibung schon festgehalten, durch ein dominantes Bauvolumen belegt. Die Umgebung zeigt sich in kleinmaßstäblicher Ortsbebauung, hauptsächlich bestehend aus Einfamilienhäusern und ähnlichen Raumvolumina. Somit versteht es die Bauaufgabe, eine unmissverständliche Frage nach der Konzeption eines großvolumigen Gebäudes inmitten von Klein- und Kleinstbebauungen aufzuwerfen. Das Konzept versucht, eine Antwort zu formulieren, die einerseits dieser Frage Genüge tut als auch dem Wunsch einer ablesbaren Eigenständigkeit der zusammengeführten Schultypen Ausdruck verleiht. Im Wesentlichen nährt den Entwurfsgedanken die Funktionsverteilung öffentlicher und gemischt genutzter Bereiche wie auch der Cluster mit den Klassenräumen als „private“ Rückzugsbereiche der Schüler. Alle Raumsequenzen und Raumtypen, die einer Nutzung durch beide Schülergruppen unterworfen sind, sollen sich demnach in einer geeinten Basis befinden, die möglichst großzügig in loftartiger Form all jene Bereiche unterzubringen im Stande sei, die eben der genannten Nutzung entsprechen. Erweitert und getrennt davon sind jene Bereiche zu betrachten, die darüber hinaus auch noch einer externen Nutzbarkeit unterliegen. Der Entwurfsgedanke liegt in der Formulierung einer „Landschaft“ – einer Lernlandschaft, die etwas abgehoben über dem Gelände zu liegen vermag, um einerseits der Anforderung aus dem Hochwassereinfluss zu entsprechen und gleichzeitig eine eigene Ebene zu formulieren, die als Grundlage für die weitere Ausbildung dienen mag. Angegliedert, mittels Foyer verbunden, ergänzt diese Basis die völlig eigenständige Sporthalle mit ihren Nebenfunktionen. Aus dieser Lernlandschaft sollen nunmehr die Berge oder Spitzen der Funktionen – die Cluster – herauswachsen und in eigenständigen Baukörpern ablesbar werden. Einerseits Referenz an die kleinmaßstäbliche Umgebung und andererseits als Zeichen eigens ablesbarer Identitäten der beiden Schultypen wähnen sich diese Bereiche einer gewissen überblicksmäßigen, erhöhten Position, die jedoch gleichwohl noch im Rahmen der umliegenden Bebauung zu verorten sind.
Organisation und Funktionalität
Wie schon erwähnt, bestimmt die Funktion grundsätzlich die Idee und damit auch den inneren Ablauf der Organisation. Dabei kommt dem Foyer mit Aula eine verbindende Geste zwischen den Bereichen Schule und Sporthalle zu, die gleichfalls durch eine mögliche Trennbarkeit vorgegeben erscheint. Somit führt der Weg in diesem Fall über die flach getreppte, überdachte Eingangssituation – gleichzeitig gedeckter Pausenbereich – ins Foyer, das im Regelfall mit der Aula verbunden ist und offen den Blick freigibt sowie eine großzügige Eingangssituation markiert. Linker Hand befindet sich die Sporthalle mit den Tribünen, und rechts gelangt man in den gemeinsam genutzten Bereich der Schulen mit all den zugehörigen Funktionen. Eine Verteilung in die darüber liegenden Cluster erfolgt über jeweils zugeordnete Stiegen, die im jeweiligen Geschoss direkt in den Garderobenbereich und den anschließenden Marktplatz, sprich die Lernzone, führen.
Konstruktion und Materialisierung
Die Grundstruktur bildet eine Stahlbetonskelettbauweise im Rastersystem, welche relativ flexibel und unabhängig bestückt werden kann. Massiven Stützen und Trägern folgen eingehängte Decken und Wandausfachungen bzw. Verglasungen, die wiederum von einer davor liegenden Ebene ausgefacht werden und wodurch auf verschiedene Raumintentionen, aber auch architektonische Komponenten reagiert werden kann. Diese semitransparente Struktur aus einfachen Fertigteil-Elementen vereinigt die Flächen zu einer einheitlichen Basiskubatur, die schlussendlich auch in die Obergeschosse übernommen wird. In diesen geformten Winkel werden die Cluster eingeschoben und zeigen sich ablesbar in der Konstruktion eingebettet. Das System wird über das Foyer hinweg fortgesetzt und bildet auch die umgebende Struktur des Sporthallentraktes, der in seiner Höhe ähnlich wie die Cluster aus der Form vertikal herauswächst. Wegen der eingeschossigen Fläche erweist sich die Struktur als eher flach gehalten und nimmt nur im Bereich der Cluster und der Sporthalle punktuelle Erhöhungen vor, die – wie schon gesagt – Referenz an die kleingliedrige Umgebung erweisen. Das Stahlbetonskelett kann aufgrund der geringen Spannweiten wirtschaftlichst ausgeführt werden und kann die Lasten möglichst gut verteilt auf den Baugrund ableiten. Die offene Parkierung im Untergeschoss ist als Einsenkung im Boden etwa bis auf die tragende Schicht gedacht und in ihrer offenen Form ohne mechanische Belüftung ausführbar. Gleichzeitig wird dadurch hochwertiger Baugrund von parkenden PKWs freigehalten und nutzbar gemacht.






